Poesie – meine Welt der unantastbaren Fantasie

Wenn ich schreibe, tauche ich ab. Ab in eine Welt, die nur mir gehört. Die niemand Anderem gefallen muss. In der ich niemand Anderen von mir überzeugen muss. Ich verlier mich in den unendlichen Worten, die meinen Gedanken entspringen. Kann ihnen durchs Schreiben etwas Orientierung verleihen. Sie ordnen und ihnen Struktur geben. Kann meinem Kopf eine kleine Auszeit gönnen und meinem Herz die Federführung überlassen. Und schon wirken all die Worte gar nicht mehr so verloren. Plötzliche ergeben die Worte für mich einen Sinn und mit jedem Buchstaben lerne ich mich selbst ein wenig besser kennen. Und so tauche ich immer öfter ab in diese Welt, da ich hier eine Art von Frieden finde, den ich vermisse sobald ich meinen Schreibfluss mit einem Punkt beende und wieder in einer Welt voller Regeln und vorgefertigten Systemen erwache.